Gelungenes Jubiläum des Ammler Bergschiessens

Das 20. Ammler Bergschiessen lockte an den ersten beiden Septemberwochenenden 855 Schützinnen und Schützen nach Amden. Damit verzeichnete der Anlass bei seiner Jubiläumsausgabe die dritthöchste Teilnehmerzahl seiner Geschichte.

von Roman Gmür

Die Verantwortlichen des Ammler Bergschiessens rund um OK-Präsident Ivan Büsser haben sich für die Jubiläumsausgabe etwas Spezielles einfallen lassen. Zum ersten Mal wurde das Ammler Bergschiessen nämlich auch als Gruppenwettkampf ausgetragen. Der Modus dabei ist sehr einfach. Fünf Teilnehmende eines Vereins bilden eine Gruppe. Die fünf Einzelresultate im Vereinsstich werden zusammengezählt. Es gewinnt jene Gruppe mit der höchsten Punktzahl. In der Kategorie „Sport“ holte die Gruppe „Mutschen“ von der Schützengesellschaft Tell Gams den Sieg. Der gleiche Verein konnte auch in der Kategorie E (Sturmgewehr 90) mit der Gruppe „Schönenberg“ reüssieren. In der Kategorie D (Sturmgewehr 57) gewannen die „Reckolder D“ von den Feldschützen Walterswil.

Extra-Preis für eine 100
Zum 20-jährigen Jubiläum erhielten alle Teilnehmenden 20 Franken, die in der Serie des Vereinsstichs in einem der vier Schüsse 100 Punkte erreichten. Dies gelang an 36 der 855 teilnehmenden Schützinnen und Schützen. Interessant: Seitens der Schützen Amden, die mit 60 Personen die grösste Teilnehmerzahl stellten, hat dieses „Kunststück“ niemand geschafft. Der eine oder andere hat sich den „100er“ wohl für das Chilbischiessen aufgespart. An der Spitze der Vereinsrangliste klassierte sich die Vereinigte Oberdorfer Schützen Brülisau mit einem hervorragenden Sektionsschnitt von 97.492 Punkten. Auf dem zweiten Rang folgte die Schützengesellschaft Tell Gams mit 95.771 Punkten. Dritte wurden die Feldschützen Altendorf mit 95.555 Punkten. Mit 25 Teilnehmenden stellten sie hinter den Schützen Amden die zweitgrösste Delegation.

Kein Punktemaximum
Sechs Teilnehmende erzielten beim Vereinsstich 99 von 100 möglichen Punkten. Bei Punktgleichheit entscheidet zuerst der Tiefschuss (der beste Schuss in der Viererserie). Ist dieser gleich hoch, kommt als nächstes Kriterium das Alter zum Zug. Dabei gewinnt jeweils die ältere Person. In der Einzelwertung gewann daher Hanspeter Widmer, Mosnang-Mühlrüti, vor Timo Streule von den Vereinigten Oberdorfer Schützen Brülisau und Josef Kälin von der Schützengesellschaft Trachslau. Mit je 95 Punkten waren Franz Thoma (Tobelstrasse), Werner Thoma (Obere Hagstrasse) und Urs Gmür (Tobelstrasse) die treffsichersten Vertreter der Schützen Amden.

Im Auszahlungsstich (vier Schüsse auf die Scheibe A100) setzte sich Fridolin Disch vom Schützenverein Elm durch. Er schoss 390 Punkte. Zweiter wurde Fredi Ronner vom Schützenverein Linthal-Auen (386 Punkte), Dritter Thomas Pfiffner vom Schützenverein Mels (384 Punkte).

Drei Festsieger
Für die „Festsiegerrangliste“ werden die Resultate des Vereins- und des Auszahlungsstiches zusammengezählt. Der Vereinsstich zählt dabei zu 100 %, das Resultat des Auszahlungsstichs zu 10 %. Der Wettkampf konnte in drei Kategorien absolviert werden. In der Kategorie Sport gewann Roger Lenherr vom Schützenverein Tell Gams mit 136.80 Punkten. In der Kategorie „Ordonnanz D“ gewann Stefan Zimmermann von der Feldschützengesellschaft Bilten mit 131.80 Punkten. In der Kategorie E war Gary Metz vom Schützenverein Wartau mit 132.00 Punkten siegreich.

OK-Präsident Ivan Büsser und sein Team zeigten sich mit der Jubiläumsausgabe sehr zufrieden. Insbesondere die hohe Teilnehmerzahl, das schöne Wetter und die positive Resonanz auf den erstmals ausgetragenen Gruppenwettkampf bleiben in guter Erinnerung.

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