Pidu Gmür ist Schützenkönig

Am Samstag, 8. November 2025 fand im Gemeindesaal Amden die diesjährige Schützenchilbi statt. Dabei konnten sich Pidu Gmür, Angela Thoma und Max Büsser einen Goldkranz aufsetzen lassen. Jungschützenkönigin wurde Helena Lautenschlager.

Die Ausgangslage nach dem Gabenstich war einmal mehr sehr spannend. Drei Schützen haben im Gabenstich über 900 Punkte erzielt (Rolf Gmür 918 Punkte, Reto Gmür 902 Punkte und Ivan Büsser 900 Punkte). Dahinter folgten weitere Anwärter auf den Königstitel. Bei den Damen war Veronika Zopfi die Höchstklassierte nach dem Gabenstich (869 Punkte). Bei den Veteranen lagen Max Büsser und Hans Jöhl punktgleich an der Spitze (je 894 Punkte). In der Kategorie der Jungschützen erzielte Flurin Fäh mit 871 Punkten das höchste Resultat im Gabenstich.

Die Chilbikommission stellte die Schützenchilbi unter das Motto „Chilbi-Lotterie“ und verschickte den potenziellen Kandidatinnen und Kandidaten für einen Platz auf der Bühne Lottokarten. Zu Beginn der Schützenchilbi wurde im Gemeindesaal dann mit diesen Personen auch tatsächlich Lotto gespielt. Urs Kundert hat sich bereit erklärt, die Lottozahlen zu ziehen. Insgesamt 17 Personen waren im Lottospiel erfolgreich und schafften es auf die Bühne. In der Folge mussten viele von ihnen die Bühne ohne Kopfkranz wieder verlassen.

Der erste Kranz wurde in der Kategorie der Jungschützen vergeben. Hier gelang Helena Lautenschlager eine beeindruckende Aufholjagd. Sie erzielte im Blindstich – zusammen mit Peter Bachmann – am meisten Punkte, nämlich deren 452 und sicherte sich den Königstitel. Zweiter wurde Flurin Fäh, Dritter Matteo Gmür. Eine ähnliche Steigerung gelang auch Angela Thoma. Sie erzielte im Blindstich 447 Punkte und sicherte sich den Königstitel in der Damenkategorie. Auf den weiteren Plätzen folgten Veronika Zopfi und Fabienne Thoma.

Äussert spannend und knapp ging es bei den Herren zu und her. In der Veteranenkategorie setzte sich Max Büsser knapp vor Wisi Gmür und Werner Thoma durch. Die drei Seniorenveteranen trennten am Schluss lediglich sechs Punkte. In der Gesamtrangliste waren die ersten vier Schützen innerhalb von drei Punkten klassiert. Zum ersten Mal Schützenkönig wurde Pidu Gmür mit 1’337 Punkten. Die drei folgenden Schützen hatten alle gleich viele Punkte erzielt, nämlich deren 1’334. Daher klassierten sich die drei Schützen in der Reihenfolge des Gabenstichs hinter Pidu Gmür. Zweiter wurde somit Reto Gmür, den Lorbeerkranz durfte sich Ivan Büsser aufsetzen lassen. Der Viertklassierte, Peter Bachmann, gewann den Blindstich und durfte den grossen Schinken mit nach Hause nehmen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil des Rangverlesens wurden die verschiedenen Könige ausgiebig gefeiert. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Band „Alpenparty„. Für das leibliche Wohl war die Guggenmusik Zägg ä Amslä verantwortlich.

wötsch öpis schribä däzuä?

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑